Sex Pistols

Diese Koryphäen des Punk spielten bereits in den 70ern. Ihre Bedeutung spiegelt sich in der Tatsache wieder, dass alleine drei Filme über sie gedreht wurden. Ihre Songs wurden zum größten Teil von Glen Matlock übernommen, die Arrangements dazu stammten dann meist von Steve Jones. Interessant zu wissen ist, dass die Band selbst das Genrelabel „Punk“ für sich ablehnte. Im Gedächtnis sind sie heute noch besonders für ihre provokanten Texte, sowie ihr aggressives Auftreten. Das machte sie zu Ikonen der Kulturbewegung der 1970er Jahre.

Ramones

Die Ramones stammten aus dem Big Apple, Stadtteil Queens, in New York City. Sie schufen sich selbst eine Nische, in welcher sie musizierten, um sich vom der damals etablierten Rockmusik alá „Pink Floyd“ abzusetzen. Erst später wurde ihr Genre durch die britische Bewegung als Punk bezeichnet. Auch die Ramones schafften es auf die Leinwand, als sie im Film „Rock ’n‘ Roll Highschool“ Rollen besetzen und selbstverständlich auch etwas zur Filmmusik beisteuerten. Selbst Größen wie Motörhead benennen die Ramones als einen ihrer Einflüsse.

The Clash

Zu Deutsch „der Zusammenprall“ gehörten ebenfalls zur britischen Begründerszene. Sie gründeten sich in den 70ern in London, und ihr Name fällt oft genug in einer Reihe mit den Sex Pistols und den Ramones. Tatsächlich begann ihre Karriere auch als Vorband der Sex Pistols, woraufhin ein Vertrag mit CBS Records folgte. Ihr berühmtestes Album brachten sie zum Ende der 70er heraus, London Calling.

The Slits

Politisch motiviert darf selbst verständlich auch der Feminismus nicht zu kurz kommen. In the Slits fand die Szene eine in den 70ern gegründete, feministisch orientierte Rockband, ebenfalls aus London. Vorbilder waren die Sex Pistols und Clash. Im Zentrum der Gründerbesetzung stand Sarah Hall am Bass. Spöttisch hatten sie den Namen The Flowers of Romance, da die weiblichen Musiker so ihre Verbindungen mit den männlichen Szenekollegen pflegten. Dennoch gehören sie zu den wichtigsten Vertretern der damaligen Punkmusik.