Egal, ob Pop oder härtere Beats, rockig rauchige Stimmen und scheppernde Gitarrenriffs, Punk oder politische Subkultur: Musikgeschichtlich geht es doch auf den Rock ’n‘ Roll zurück. Und welcher Vertreter darf dann einfach nicht fehlen? The King himself, Elvis Presley, die Legende des Rock ’n‘ Roll, wenn nicht sogar der personifizierte Rock, Mensch geworden.

Geboren wurde er in Mississippi in den 1930ern. Er begann zu singen während der Rockabilly-Bewegung in den 50ern, als die Musik der Weißen, der Country, mit den Beats der schwarzen Kultur, Rhythm and Blues, heute auch R’n’B, zu verschmelzen begann. Dem folgte dann die Geburt des Rock ’n‘ Roll und damit auch die des King of Rock.

Elvis war vierzehn Mal für einen Grammy nominiert, drei davon gewann er auch. Neben dem Titel King of Rock, unter dem man ihn gemeinhin kennt, war er unter anderem auch „Best Selling Solo Artist in U.S. History“, ein Titel, der von der RIAA verliehen wird.

Der Tod des Königs

Offiziell starb der King in Memphis, Tennessee am 16. Oktober 1977. Aber wen interessiert schon die offizielle Version, wenn man an Sagen und Märchen glauben kann?

Der King lebt. Manche Stimmen behaupten, er hätte sich an einen weißen Strand mit seidigem Sand und azurblauer Meeresbrandung nach Südamerika abgesetzt. Andere denken, er versteckt sich auf einem Anwesen, auf dem er seinen Lebensabend genießt, weil ihm das Rampenlicht zu viel wurde. Dem folgen die abstrusen Verschwörungstheorien, in welchen der King gar von einem anderen Stern stammte und nach Hause zurückgekehrt ist.

Zurück zur Wirklichkeit. Gehen wir mal von der realistischen Version aus, der King verstarb auf seinem Anwesen Graceland, ganz gewöhnlich in seinem Badezimmer. Nach einer Obduktion stand in der Akte „hypertensive heart disease with coronary artery disease as a contributing factor“. Also ein ganz gewöhnliches Ende für eine für viele Fans doch so außergewöhnliche Persönlichkeit. Mit dem Elvis starb der King, aber seine Legende lebt, wenn auch nur noch in der Fantasie seiner Anhänger, weiter.